Erwerbstätigkeit: Rechtliche Lage

Auszug aus dem liechtensteinischen Gesetz über die Aufnahme von Asylsuchenden und Schutzbedürftigen (Flüchtlingsgesetz):

Art. 32

Erwerbstätigkeit, Ausbildung

1) Eine asylsuchende Person ist verpflichtet, nach Möglichkeit selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Die Aufnahme einer Arbeitstätigkeit in Liechtenstein ist ohne zeitliche Beschränkung möglich.

2) Das Einkommen aus der Erwerbstätigkeit einer asylsuchenden Person wird nach Einreichung eines Asylgesuches durch das zuständige Amt verwaltet.

3) Das zuständige Amt verfügt die Dauer dieser Lohnzession, die spätestens mit dem rechtskräftigen Asylentscheid abläuft. Der asylsuchenden Person wird während der Dauer der Lohnzession ein entsprechender Betrag, welcher zum Lebensunterhalt notwendig ist, ausbezahlt.

4) Den schulpflichtigen Kindern von Asylsuchenden wird der Zugang zu den Primarschulen und weiterführenden Schulen des Landes ermöglicht. Die Regierung trifft die notwendigen Massnahmen, damit diesen Kindern und Jugendlichen der Zugang zu den Kindergärten, öffentlichen Schulen und Einrichtungen der beruflichen Ausbildung erleichtert wird.

Das Gesetz kann hier eingesehen werden.



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